11.04.2007
High Dynamic Range Fotografie
Kategorie: Allgemeines
Absolut in ist zur Zeit die Fotografie mit High Dynamic Range (HDR), was übersetzt soviel wie "Hoher Tonwertumfang" bedeutet. Bei HDR werden mehrere Fotos mit unterschiedlichen Belichtungen zusammengesetzt, um den Tonwertumfang, also den Bereich von den hellsten bis zu den dunkelsten Stellen im Bild, zu erhöhen.
In der Fotografie ist oft der Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen in einem Motiv höher als der Tonwertumfang, den die Kamera darstellen kann. Ein typisches Beispiel ist der Himmel in Aufnahmen von Gebäuden oder Landschaften. Belichtet man das Gebäude richtig, erscheint der Himmel zu hell, entscheided man sich für den Himmel wird das Gebäude zu dunkel. Schließlich bleibt eben nur ein Kompromiss, der den wichtigsten Teil des Bildes richtig belichtet.
Bei der High Dynamic Range werden mehrere Aufanhmen eines Motives angefertigt, die sich nur in der Belichtung unterscheiden. Deshalb darf in den Motiven nicht zuviel Bewegung vorhanden sein und die Aufnahmen müssen mit einem Stativ angefertigt werden. In der einfachen Variante reicht ein normal belichtete Aufnahme und zwei Aufnahmen, die jeweils 2 Blenden unterbelichtet bzw. überbelichtet sind.
Die Fotos müssen dann mit einer besonderen Software kombiniert werden. Dabei entsteht erst mal ein Bild das einen so hohen Kontrast aufweist, das es auf einem Monitor oder als Ausdruck nicht mehr dargestellt werden kann. Beim anschließenden Tonmapping (deutsch etwa "Tonwertabbildung") wird der hohe Kontrastumfang wieder auf den darstellbaren Tonwertumfang reduziert.
Die HDR Fotos sind auf jeden Fall beeindruckend, wirken oft aber auch etwas künstlich. Ich vermute, dass bei den Kombination der Bilder und beim anschließenden Tonmapping, nicht alle Schritte genau den menschlichen Sehen entsprechen. Bei der Bearbeitung hat es der Fotograf natürlich auch in der Hand, die Tonwerte so zu kombinieren, das ein möglichst realistisches Bild entsteht. Oft ist wohl aber auch der etwas surreale Touch gewollt.
Bildbeispiele: HDR Fotografien bei Flickr.
In der Fotografie ist oft der Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen in einem Motiv höher als der Tonwertumfang, den die Kamera darstellen kann. Ein typisches Beispiel ist der Himmel in Aufnahmen von Gebäuden oder Landschaften. Belichtet man das Gebäude richtig, erscheint der Himmel zu hell, entscheided man sich für den Himmel wird das Gebäude zu dunkel. Schließlich bleibt eben nur ein Kompromiss, der den wichtigsten Teil des Bildes richtig belichtet.
Bei der High Dynamic Range werden mehrere Aufanhmen eines Motives angefertigt, die sich nur in der Belichtung unterscheiden. Deshalb darf in den Motiven nicht zuviel Bewegung vorhanden sein und die Aufnahmen müssen mit einem Stativ angefertigt werden. In der einfachen Variante reicht ein normal belichtete Aufnahme und zwei Aufnahmen, die jeweils 2 Blenden unterbelichtet bzw. überbelichtet sind.
Die Fotos müssen dann mit einer besonderen Software kombiniert werden. Dabei entsteht erst mal ein Bild das einen so hohen Kontrast aufweist, das es auf einem Monitor oder als Ausdruck nicht mehr dargestellt werden kann. Beim anschließenden Tonmapping (deutsch etwa "Tonwertabbildung") wird der hohe Kontrastumfang wieder auf den darstellbaren Tonwertumfang reduziert.
Die HDR Fotos sind auf jeden Fall beeindruckend, wirken oft aber auch etwas künstlich. Ich vermute, dass bei den Kombination der Bilder und beim anschließenden Tonmapping, nicht alle Schritte genau den menschlichen Sehen entsprechen. Bei der Bearbeitung hat es der Fotograf natürlich auch in der Hand, die Tonwerte so zu kombinieren, das ein möglichst realistisches Bild entsteht. Oft ist wohl aber auch der etwas surreale Touch gewollt.
Bildbeispiele: HDR Fotografien bei Flickr.
Michi schrieb:
Da muss ich dir recht geben.
Aber mal was anderes.
Warum hört man nichts mehr von Dir??
Grüße <Michi