16.08.2006
IrfanView

Einer der bekanntesten Bildbetrachter ist IrfanView. Seit Jahren findet man das Programm auf vielen CDs von Computerzeitschriften und es fehlt in keiner Freewaresammlung. Hier ein kleiner Auszug aus der Funktionsliste:

  • Viele unterstützte Formate
  • Unterstützung für mehrere Sprachen
  • Thumbnails/Vorschau
  • Slideshow (Speichern der Diashow als EXE/SCR oder brennen auf CD)
  • Anzeigen von EXIF/IPTC/Kommentar während der Slideshow
  • Unterstützung für Adobe Photoshop Filter
  • Batch-Konvertierung (mit Bild-Manipulation)
  • Multimedia-Player
  • Farbtiefe ändern
  • Scanner-Unterstützung (TWAIN)
  • Bilder ausschneiden/freistellen
  • Bearbeiten der IPTC-Daten
  • Effekte (Schärfen, Verwischen, Adobe 8BF, Filter Factory, Filter Unlimited, etc.)
  • Icons aus EXE/DLL/ICLs extrahieren
  • Verlustfreie JPG-Operationen
  • Viele PlugIns
  • Nur eine EXE-Datei, keine DLLs, keine Shareware Meldungen wie "I Agree" oder "Evaluation expired"

Um Irfanview zu installieren benötigt man die Installationsdatei, die man auf der Startseite der Website direkt herunterladen kann. Die aktuelle Version 3.98g (deutsche Version) ist nur 1.061 KB groß. Die Installation ist sehr einfach und mit wenigen Klicks erledigt. Es werden keine Änderungen selbstständigen Änderungen an der Registry vorgenommen, die Verknüpfungen mit einzelnen Dateitypen muss ausdrücklich ausgewählt werden.

Am besten installiert man gleich anschließend die Plugins, die es ermöglichen weitere Formate wie Audio- und Videodateien mit Irfanview anzuzeigen. Die Installationsdatei für die Plugins ist allerdings schon etwas größer: 5036 KB in der Version 3.98. Die Installation ist ebenfalls mit wenigen Klicks erledigt.

Eine der wichtigsten Einstellungen von Irfanview befindet sich im Menue Ansicht>Anzeige-Optionen: dort kann man einstellen wie Bilder im Programmfenster von IrfanView dargestellt werden. Ich persönlich bevorzuge die Einstellung Nur große Bilder ans Fenster anpassen.

Fazit: Alles in allem ist Irfanview ein ausgreifter Bildbetrachter, der enorm viele Funktionen bietet. Mit Irfanview erhält man kostenlos ein ausgereiftes Programm. Das einzige, was ich mir wünschen würde, ist eine modernere Oberflächengestaltung, die  sich mehr an aktuellen Designs orientiert.

02.04.2006
Kategorie: Software

Auf vielen Rechner befinden Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop oder GIMP. Diese Programme sind zwar hervorragend für die Bildbearbeitung geeignet, aber nicht besonders gut, um schnell ein paar Bilder anzuschauen. Selbst auf schnellen Rechnern dauert der Programmstart sehr lange und die Bedienung erfordert eine gehörige Portion Know-how. Als Alternative bieten sich Bildbetrachter an, die auf keinem Rechner fehlen sollten.

XnView

Ein wirklich ausgereiftes Programm ist XnView, das sehr viele Bildformate unterstützt und genau die richtige Mischung aus einfacher Bedienung und Komfort bietet. Für die private und nicht-kommerzielle Nutzung ist das Programm Freeware, darf also kostenlos genutzt werden.

XnView bietet für die Bildbetrachtung vielfältige Funktionen:

  • Import von ca. 400 Grafikformaten
  • Export von ca. 50 Grafikformaten
  • Multi-Frame-TIFF, Animiertes GIF & ICO
  • IPTC, EXIF
  • Vollbild-Modus
  • Dia-Show
  • Bilder-Browser
  • Webseite erstellen
  • Bildschirm-Schnappschuss
  • Kontaktabzug erstellen
  • Druck-Unterstützung (Nur Windows)
  • 44 Bildschirm-Sprachen (Nur Windows)

Dazu kommen grundlegende Funktionen für die Bildbearbeitung, die man nutzen kann, wenn gerade kein umfangreicheres Programm zur Verfügung steht. Da das Programm schon über einige Jahre entwickelt wird, handelt es sich um eine ausgereifte Software. Es wird für verschiedene Betriebssysteme zum Download angeboten.

Fazit: XnView ist ein sehr empfehlenswerter Bildbetrachter, der oft die von Kameraherstellern mitgelieferte Software in den Schatten stellt und eine echte Arbeitserleichterung darstellt.