Auf der einen Seite ist es natürlich erfreulich, das sich digitale Fotos leicht bearbeiten lassen, auf der anderen Seite sind sie dadurch auch leicht zu beschädigen oder zu löschen. Rein spekulativ ist meine Topliste der Gefahren:
- Versehentliches Bearbeiten
- Versehentliches Löschen
- Unvollständige Daten auf dem Datenträger
- Zerstörter Datenträger
Letztlich hilft dagegen nur das Anlegen von Kopien der Daten, das sogenannte Backup. Leider werden Backups - auch von Profis - aus Bequemlichkeit nicht häufig genug durchgeführt. Den Nutzen sieht man erst, wenn wichtige Daten verloren gegangen sind.
Für meine digitalen Fotos habe ich mir folgende Strategie ausgedacht:
- Die Fotos werden von der Kamera auf den PC runtergeladen. Die Daten auf dem PC betrachte ich als Originale.
- Die Daten auf dem PC werden mit Schreibschutz versehen.
- Die Fotos werden mit einem Bildbetracher begutachtet, um Defekte auf dem Datenträger auszuschließen. Dafür reicht ein einfaces Durchklicken mit einem Bildbetrachter wie z.B. XnView.
- Von den Daten auf dem PC wird eine Kopie auf einer USB-Festplatte angelegt.
- Jetzt erst werden die Fotos in der Kamera gelöscht.
- Gelegentlich fertige ich auch noch Backups auf CD-ROM an.
Übrigens finde ich es extrem wichtig, die Originale mit einem Schreibschutz zu versehen. In vielen Programmen sind sie viel zu schnell bearbeitet und anschließend gespeichert. Für die Bildbearbeitung verwende ich nur Kopien meiner Originale (siehe Punkt 1).
Natürlich gibt es viele andere Backup-Strategien, die oben vorgestellte halte ich für einen guten Kompromiss zwischen Aufwand und Sicherheit.
Bleibt fürs erste nur die Frage: Welche Backup-Strategie nutzen Sie, um Ihre Bilder zu sichern? - Ich freue mich auf Ihre Kommentare! 